„Honig im Kopf“

‚Ach ja „Honig im Kopf“, das war doch der bekannte Film mit Til Schweiger.‘
Diesen Film kennt man wohl schon mittlerweile. Laut Recherche im Jahr 2014 veröffentlicht, also doch schon einige Zeit her. Hier einmal eine Seite, welche den Trailer beinhaltet um euch zu zeigen, um welchen Film es sich handelt: http://film.info/honigimkopf/

Diesen gibt es bereits auf DVD, meine Mutter hat sich diesen auch gekauft. Als der Film in die Kinos kam wurde er ja regelrecht gehypt. Liegt wohl an den Schauspielern, der Story und allem drum herum.

Ich selbst habe es bis heute nicht geschafft mir diesen Film anzuschauen. Nicht etwa, weil man keine Zeit hätte- man kann sich Zeit für Dinge schaffen, wenn man es möchte. Weiterlesen

Frohen Muttertag!

Muttertag und die Erwähnung davon hier auf dem Blog? Warum das gerade doch hierhin gehört..

Ich möchte mich durch diesen Blogpost bei meiner Mama bedanken, welcher Tag ist kalendarisch dafür besser geeignet als der Muttertag? Obwohl man für so viele Dinge einfach so dankbar sein sollte und diese Dankbarkeit an jedem anderen Tag, außer beispielsweise dem Muttertag, zeigen kann, finden manche Dinge in unserer Gesellschaft durch solche Tage mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit.

Hiermit möchte ich meiner Mutter für alles danken, was sie für uns tut! Sie ist die Frau, die alles meistert und auch durch unserer Situation immer weiter wächst und sich bemüht alles zu schaffen!

Gemeinsam kann man am besten schwere Zeiten durchstehen und daraus auch positiv herauskommen.

Danke Mama!

verschwommen/ verschwommene Gedanken

Gedanken, Gedanken die verschwommen sind, daran erinnert mich diese Bild momentan..

Kann man sich so die Gedanken eines Menschen vorstellen, der sein Gedächtnis verliert? Verschwommen, einfach alles verschwommen?

Oder unklar, trifft dieses Wort eher zu, als verschwommen?

Es scheint manchmal alles unklar zu sein, was ist richtig, was ist falsch, was war nun wahr oder doch bloß erfunden…. Eine Leere ist manchmal wirklich zu betrachten, eine Leere wenn derjenige nicht unterscheiden kann, und das zwischen den verschiedensten auch manchmal ganz simplen Dingen. Entscheidungen zu treffen scheint schwer.

Dieses Unklare- ist wohl wirklich sehr unscharf für meinen Vater.

verschwommene Gedanken

verschwommen…

Festland vs. Insel

In einem früheren Beitrag erwähnte ich bereits diese Geschichte, die mir bereits vor einigen Jahren erzählt worden ist. Die Geschichte ist sehr bildlich gesprochen, weitere Gedanken dazu könnt ihr hier nachlesen. http://www.alzheimer-austausch.com/vergesslichkeit/

Diese Geschichte handelt von den Patienten, die an Alzheimer erkrankt sind, den Angehörigen und mein persönliches Empfinden dem Überbrücken dieser Distanz zwischen den beiden Parteien um eine Verbindung aufrechtzuerhalten. Als ein Mensch, der nicht an dieser Krankheit erkrankt ist, lebt man bildlich gesprochen auf dem Festland. Man hat weiterhin zu all seinen Leuten Kontakt, lebt sein Leben einfach weiter und bekommt alles weitere auch problemlos mit. Der Patient allerdings vergisst nicht nur Dinge, Geschehnisse, nein, sein Wesen verändert sich auch in den meisten Fällen. Man kommt dann wahrscheinlich nicht mehr so gut mit einigen Personen klar, man versteht nicht mehr die neusten Techniken und fühlt sich in unserem geschilderten Fall missverstanden.

Das Bild, welches ihr in diesem Beitrag seht, beschreibt die Lage ganz passend. Als nicht-Erkrankter lebt man auf dem Festland und driftet immer mehr ab. Dieses abkommen spiegelt sich in den Inseln wieder. Man ist in sich hineingekehrt oder könnte auch völlig ausrasten, man ist als Patient dann wohl manchmal auf dieser Insel und lebt in seiner ganz eigenen Welt. Vielleicht könnte man mit Gleichgesinnten einer anderen Insel Kontakt aufnehmen, aber gleich-Erkrankte findet man wohl nicht ganz so schnell. Die Angehörigen leben weiterhin auf dem Festland. Die Insel kann womöglich immer weiter weggetrieben werden. Dennoch möchte man dringend auch den Kontakt zu den Patienten aufnehmen. Durch Schiffe fährt der Patient nun dann auf das Festland und lebt dort auch. Nur manchmal und dann immer häufiger wohl gerät man auf die Insel zurück. Die Schiffe, bildlich gesprochen, sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Sie helfen einen den Kontakt zu halten, weiterzuhelfen oder einfach an die guten alten Zeiten sich zu erinnern.

festland, insel, schiff als brücke